Forschungsdatenmanagement

Forschungsdatenmanagement (FDM) bezeichnet die Organisation und Verwaltung von Daten, die im Forschungsprozess entstehen und verarbeitet werden. FDM beinhaltet eine Fülle an Maßnahmen und begleitet Forschende in allen Stadien des Forschungszyklus, vom Beginn bis zum Ende eines Forschungsprojektes, von der Planung bis hin zur Nachnutzung – auch und insbesondere im Hinblick auf Datamanagement-Policies von Fördergeber*innen.

Forschungsdatenmanagement bringt viele Vorteile:

  • Die Forschungsarbeit erhält mehr Sichtbarkeit und Forschungsdaten werden nachhaltig gesichert und gut dokumentiert.
  • FDM erleichtert die Einhaltung von Fördervorgaben. Forschung wird transparenter und dadurch nachvollziehbarer.
  • Darüber hinaus werden Möglichkeiten geschaffen, auf vorhandene Forschungsdaten zuzugreifen und diese zu nutzen.

 

Die Universität Wien unterstützt ihre Forschenden dabei mit verschiedenen Services, um FDM Maßnahmen umzusetzen. Sie berät zu wichtigen Themenbereichen rund um Forschungsdaten und bietet auch Workshops, Weiterbildungsmaßnahmen und Schulungen in unterschiedlichen FDM-relevanten Bereichen an.

Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung. © Universität Wien/derknopfdruecker.com und Wissenstransfer

Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer. © Universität Wien/derknopfdruecker.com

Statement von Ronald Maier, Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer

Liebe Kolleg*innen,

Forschungsdatenmanagement wird als Teil der wissenschaftlichen Praxis immer wichtiger. Forscher*innen sollen im Management von Forschungsdaten bestmöglich unterstützt werden. Die Universität Wien ist bestrebt, Infrastrukturen und Services bereitzustellen, die es erleichtern, Forschungsdaten zu archivieren, zu veröffentlichen sowie disziplinübergreifend und international nachzunutzen. Dies bringt Vorteile für Wissenschafter*innen, u.a. indem die Zitierfähigkeit erhalten, Risiken von Datenverlust reduziert und die Datennutzung für künftige Forschungsvorhaben sichergestellt werden. Durch die Klarstellung von Anforderungen und Rechten der Forschenden wie auch der Universität in einer Forschungsdatenmanagement Policy werden dafür geeignete Rahmenbedingungen geschaffen.

Darüber hinaus positioniert sich die Universität Wien klar zu Open Science sowie den FAIR Prinzipien. Ziel ist es Qualität, Reproduzierbarkeit, Wert und Sichtbarkeit der Forschung zu steigern und damit das Wirken in die Gesellschaft zu befördern. Lassen Sie uns das Potenzial von Open Science voll ausschöpfen!

Mit herzlichen Grüßen

Ronald Maier

Vizerektor für Digitalisierung und Wissenstransfer